The story of Janusz Korczak is extremely moving.

Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak) and other sites tell his story.

It's a real tear jerker! 

 

 

Together with Rejekted Kauses (Greeley, Colorado - https://soundcloud.com/rejekted_kauses) I have jumpstarted my Soundcloud Podcast.

Enjoy! 

https://soundcloud.com/mark-klenk/janusz-korczak-lest-we-forget

 

Lest we forget

and history repeats itself,

I want to confess

my sin of cowardliness.

With trembling hands

I write of the day

I met Janusz.

 

My heavy boots echoed 

as we marched over the cobblestones.

190 orphans of Dom Sierot  

walked two by two

hand and hand 

each carrying their favorite toy

through the Warsaw Ghetto streets

as they followed me.

 

In the distance 

I could hear a colleage

speak in a whisper:

- Janusz, Janusz, we can set you free!

With a smile he denyed:

- I will not allow my children to fear.

Nor shall they be alone this day.

 

So unlike him -

from the foundation of my soul

to the shell of my being - 

I am a coward!

A coward bringing 190 childen 

to the gas chambers 

to save my own skin.

 

Depite my proud uniform,

my shame was on display

as I brought Janusz and his orphans,

all dressed in their best clothes

and smiles of courage, 

to the train

that would shuttle them to

the Treblinka death camp.

 

I spoke not a word

and could not raise my head

to see them one last time

as they were driven

onto the train

like cattle for the slaughter. 

On their last day on Earth 

Janusz again was the stronger man,

speaking comfort to the orphans

as his eyes radiated with love.

 

In my nightmares

I still hear the squeeking sound 

of the departing train

carrying them on board. 

The children are singing

one last song

and their innocent laughter haunts me. 

 

With shaking hands

I write this letter

to tell witness of Janusz

and his orphans. 

My fear-laden hands

hold my pistol

sealing this letter with my blood, 

lest we forget. 

   

Damit wir nicht vergessen

und sich die Geschichte wiederholt,

möchte ich 

meine Sünde der Feigheit gestehen.

Mit zitternden Händen

schreibe ich von jenem Tag, 

an dem ich Janusz kennenlernte.

 

Meine schweren Stiefel hallten wider, 

als wir über die Kopfsteinpflaster marschierten.

190 Waisenkinder von Dom Sierot  

gingen in Zweiergruppen,

Hand in Hand.

Jeder trug sein Lieblingsspielzeug

durch die Straßen des Warschauer Ghettos, 

während sie mir folgten.

 

In der Ferne 

konnte ich einen Kollegen hören, 

der im Flüsterton sprach:

- Janusz, Janusz, wir können dich befreien!

Mit einem Lächeln lehnte er ab:

- Ich werde nicht zulassen,

dass meine Kinder Angst haben.

Sie sollten heute nicht alleine sein.

 

Ganz anders als er - 

von dem Fundament meiner Seele

bis hin zur Hülle meines Seins - 

bin ich ein Feigling!

Ein Feigling, der 190 Kinder

zu den Gaskammern bringt,

um meine eigene Haut zu retten.

 

Trotz meiner stolzen Uniform 

war meine Schande zu sehen,

während ich Janusz und seine Waisenkinder,

alle in ihren besten Kleidern 

und einem mutigen Lächeln im Gesicht, 

zu dem Zug brachte,

der sie zum Vernichtungslager Treblinka

bringen würde.

 

Ich sprach kein Wort

und konnte meinen Kopf nicht heben,

um sie ein letztes Mal anzusehen,

als sie auf den Zug getrieben wurden,

wie Rinder zur Schlachtung. 

An ihrem letzten Tag auf der Erde 

war Janusz wieder der stärkere Mann,

der tröstende Worte zu den Waisenkindern sprach, 

während seine Augen vor Liebe strahlten.

 

In meinen Alpträumen

höre ich immer noch das quietschende Geräusch

des abfahrenden Zuges, 

der sie an Bord mitführte. 

Die Kinder sangen noch

ein letztes Lied

und ihre unschuldigen Gelächter verfolgen mich. 

 

Mit zitternden Händen

schreibe ich diesen Brief,

um Zeugnis von Janusz 

und seinen Waisenkindern abzulegen.

Meine angstbeladenen Hände

halten meine Pistole 

und versiegeln diesen Brief mit meinem Blut, 

damit wir nicht vergessen.